Unsere November-Premieren!



Peter Shaffer stellt in seiner „Komödie im Dunkeln“ unsere Sehgewohnheiten auf den Kopf: Hell ist dunkel und dunkel ist hell. Alle stolpern und stürzen, wähnen sich unsichtbar und somit unbeobachtet, kurz: ein turbulenter, akrobatischer Riesenspaß für alle Sinne! Jan Jochymski bringt die „schwärzeste“ aller Schwänke wiederum im Großen Saal auf die Bretter - in der absoluten Finsternis. Nur uns, den Zuschauern, geht scheinwerferhell das Licht auf: In einem nicht ganz so todschicken Londoner Atelier im Souterrain stellt ein Kurzschluss die Hell-Dunkel-Verhältnisse auf den Kopf. Christiane Hercher hat dazu die Bühne und Kostüme gemacht. (Premiere: 29.11.)
 
Einen Tag später verhandelt Yael Ronen, die „lustigste Frau der deutschsprachigen Theaterlandschaft“ (Spiegel Online), in „Lost and Found“ brisante weltpolitische Fragen in ganz persönlichen Geschichten. 2016 wurde es mit dem Nestroy-Autorenpreis als bestes Stück ausgezeichnet. Zum Inhalt: Nach dem Tod ihres Vaters sehen sich die Lifestyle-Bloggerin Maryam und der Jung-Schriftsteller Elias mit enormen Bestattungskosten konfrontiert. Maryam ist dafür, das Angebot ihres Onkels Osama aus London anzunehmen, der ein muslimisches Begräbnis finanzieren würde. Wie ihr atheistischer Vater das wohl gefunden hätte? Oberspielleiter Christoph Roos inszeniert in der Werkstatt, Katrin Busching stattet aus. (Premiere: 30.11.)

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