To stream or not to stream


03.05.2021

Das Landestheater Tübingen ist diese Woche digital!

 

Das Landestheater Tübingen (LTT) schickt diese Woche zwei Streaming-Angebote in den Äther. Los geht‘s am Mittwoch, den 5. Mai (19 Uhr) mit dem Stream und anschließenden Nachgespräch von „Bestätigung“ des Engländers Chris Thorpe. Ein junger Linker untersucht hierbei seine eigenen Bestätigungsfehler, indem er den Dialog mit einem erklärten Rechtsradikalen sucht. Regisseur Thorsten Weckherlin fand das Labor-Experiment von Chris Thorpe „ganz wunderbar und mutig: wie umgehen mit politischen Haltungen, die einem zuwider sind“.

 

Am Sonntag, den 9. Mai (18 Uhr) zeigt das LTT anlässlich des 100. Geburtstags von Sophie Scholl die Stream-Version der von Annette Müller inszenierten Soloperformance von „Sophie Scholl: Allen Gewalten zum Trotz sich erhalten“. Schauspielerin Kristin Scheinhütte versammelt in sich die Stimmen und Eindrücke von Zeitzeug*innen und Wegbegleiter*innen Sophie Scholls. Aus dem so zusammengefügten dokumentarischen Material entsteht ein vielschichtiges Porträt dieser couragierten jungen Frau.

 
Zum Spielplan.

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Leider müssen wir sagen: Tschüss!


23.04.2021

Die „Corona-Notbremse“ ist vom Bundestag beschlossen. Nach heftiger Debatte lässt die Mehrheit der Abgeordneten das Gesetz passieren. Die Opposition übt Kritik, in Berlin gibt es Krawalle. Mit der Verabschiedung der „Bundesnotbremse“ endet auch der Tübinger Modellversuch und somit wird auch der Spielbetrieb des LTT erst einmal eingestellt.
Aber wir kommen wieder! Das LTT wird weiter proben und Premieren (intern) feiern, um diese dann wieder mit Ihnen, liebes Publikum, gemeinsam begehen zu können.

 

Die Theaterkasse im LTT kann aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen momentan nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Rund um die Uhr können Sie über unseren Online-Shop Tickets für unsere Streaming-Vorstellung erwerben. Die Anmeldung zu unserem Hörspaziergang "Südstadt-Symphonie" erfolgt über ein Kontakt-Formular, welches Sie ebenfalls über die Spielplan-Übersicht erreichen. Zudem erreichen Sie uns immer dienstags von 14:00-16:00 Uhr sowie freitags von 16:00-18:00 Uhr telefonisch (07071 / 93 13 1 49) und jederzeit per E-Mail an kasse@landestheater-tuebingen.de.

 

 
Venceremos!

 
Herzlichst
Ihr LTT

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Das LTT bleibt offen!


19.04.2021

Eine weitere Woche volles Programm!

 

„Irgendwie“ geht es immer weiter. Das „Tübinger Modell“ ist ein gutes Beispiel dafür. „Dieses Modell bedeutet auch Zuversicht“, sagt LTT-Chef Thorsten Weckherlin. In der Neckarstadt sind die Theater offen – seit Mitte März. Und auch diese Woche bleibe das LTT offen. Vier Vorstellungen von "Irgendwie Irgendwo Irgendwann" mit der schrägsten „Neue-Deutsche-Welle“-Revival Band der Musikgeschichte stehen auf dem Programm und die Premiere von "Shopping Animals". Wegen der Ausgangssperre habe das LTT alle Vorstellungen auf 18 Uhr gelegt. Das Publikum sei somit rechtzeitig wieder Zuhause (21 Uhr). Weckherlin appelliert an die Bundesregierung: „Schaut auf diese Stadt, die das Wissen um die Pandemie zum Teil ihres Handelns macht.“ Dadurch werde hier vieles für alle erträglicher. Somit fühle sich auch das Notwenige richtig an. „Für Kunst, Kultur und Kommerz ist das enorm wichtig.“

 

Hier geht es zum Spielplan.

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Information für Besucher:innen aus anderen Landkreisen


01.04.2021

Sollten Sie bereits Karten für eine Vorstellung in den kommenden Tagen besitzen und nicht direkt aus dem Kreis Tübingen kommen, können Sie ihren Theaterbesuch nach wie vor antreten und einen kostenlosen Schnelltest vor dem Haupteingang des LTT (60 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Bitte bringen Sie ihren Personalausweis mit) absolvieren.

An der LTT-Teststation gibt es kein Limit für Personen aus anderen Landkreisen. Alle Zuschauer:innen werden sicher getestet. Während des Besuchs bitte die Masken tragen. Im Saal sitzt jede:r mit großem Abstand zum Nachbarn.

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… und es funktioniert!


22.03.2021

Das Landestheater Tübingen (LTT) zieht eine erste Bilanz nach der Öffnung 

 

Mitte März fuhr das Landestheater Tübingen (LTT) den Betrieb wieder hoch und bringt seitdem eine Premiere nach der anderen heraus – als erstes Haus bundesweit. „Und es funktioniert prima!“, sagt LTT-Chef Thorsten Weckherlin. Vor dem Theatereingang werden die knapp einhundert Zuschauerinnen und Zuschauer schnellgetestet, im Saal – gut belüftet – wird mit Maske und auf Abstand gesessen. Keiner habe Angst, sich hier anzustecken, das Theater sei sicher, sagt der Intendant. Jeden Abend begrüßt er das Publikum, immer noch ein wenig „berauscht von der Möglichkeit zu spielen“. Das Publikum sei sehr gemischt. Jung wie alt. „Anfangs dachte ich, die Älteren hätten eher Angst vor dem geschlossenen Raum, daher bauen wir ja zurzeit auch eine Open-Air-Bühne auf dem Hof, aber das ist nicht so.“

 
Die Stadt Tübingen habe vorgelegt mit diesem Modellversuch. Nun müssten die anderen Städte folgen. Natürlich, sagt Weckherlin, „es ist die falsche Zeit für generelle Öffnungen. Aber es ist auch die falsche Zeit für einen Lockdown ohne Aussicht.“ Öffnungen kommen nicht allein. „Wir müssen sie uns – wie hier in Tübingen – clever erarbeiten, um bald wieder ein normales Leben für möglichst viele Leute zu schaffen.“ Und überhaupt: Ich frage mich, warum planen nicht mehr Städte solche Modellprojekte? Warum machen nicht mehr Bühnen mit und öffnen endlich wieder ihre Häuser?“ In Rostock dürften Zuschauerinnen und Zuschauer ins Fußballstadion – mit Schnelltests. Warum bitte nur dort? „Öffnen mit Sicherheit - das ist überall möglich!“ Gottlob wolle die Bundesregierung es den Ländern und Regionen ermöglichen, „zeitlich befristete Modellprojekte“ zu starten, um „mit strengen Schutzmaßnahmen und einem Testkonzept einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens zu öffnen“. Immerhin, so Weckherlin, werde auch dort mal akzeptiert, „dass es strategisch falsch ist, nur auf die Inzidenzen zu glotzen“.

 

Der Tübinger Modellversuch läuft weiter, sodass das LTT in dieser Woche noch die Produktionen "Ein großer Aufbruch" und "Der Prozess" zur Premiere bringen kann. Im Zeitraum vom 28. März bis zum 4. April gehört die Saalbühne wieder Volker Quandts Theatersportler*innen und das gleich sechsmal!

 

Alle Termine finden Sie in unserem Spielplan.

 

Vor dem Besuch: kostenloser Schnelltest vor dem Haupteingang des Theaters (60 Minuten vor Vorstellungsbeginn. Bitte bringen Sie ihren Personalausweis mit). An der LTT-Teststation gibt es kein Limit für Personen aus anderen Landkreisen. Alle Zuschauer:innen werden sicher getestet. Während des Besuchs bitte die Masken tragen. Im Saal sitzt jede/r mit großem Abstand zum Nachbarn.

 

Informationen zu Kassenöffnungszeiten:

 

Die LTT-Theaterkasse ist wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da (Dienstag bis Freitag 14-19 Uhr, Samstag 10-13 Uhr). Das betreten des LTT-Foyers ist allerdings nur mit gültigem "Tübinger Tagesticket", welches Sie an einer der Corona-Schnelltest-Stationen erhalten, möglich. Die nächstgelegenen Test-Stationen befinden sich in der Karlsstraße (Zinser) und in der Poststraße (Hautpbahnhof). Ohne Tagesticket beraten wir Sie gerne telefonisch oder per E-Mail.

 
Ihr Team von der LTT-Theaterkasse

Telefon:     07071 / 93 13 1 49

E-Mail:      kasse@landestheater-tuebingen.de

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20.03.2021

Dienstagabend, Landestheater Tübingen: Palmer steht in Jeans, hellem Sakko und all seiner Schlaksigkeit auf der Bühne und tanzt. Das Theater hat gerade die Premiere des Stücks „Irgendwo, irgendwie, irgendwann“ hinter sich, der Saal tobt. Vorher hatte sich die Tübinger Kultur-Bohéme von der Biotech-Firma Cegat Wattestäbchen in die Nasen bohren lassen. Später dann Tränen der Rührung – und draußen die Pandemie. Die dritte Welle bleibt auch am Neckar nicht unbemerkt. 72 Prozent von 8000 Tübingern sagten in einer Online-Umfrage, sie halten den Versuch für zu riskant. Repräsentativ ist das nicht, doch ein Hauch von Wagnis liegt in der Tübinger Luft. Auch, weil die Schnelltests keine hundertprozentige Sicherheit geben.

 

„Wir beobachten die Situation ganz genau, das können Sie uns glauben“, sagt Lisa Federle, die Erfinderin des Massentestens. Die Ärztin und Verdienstkreuz-Trägerin versichert, dass das Tübinger Modell eines auf Abruf ist, wenn die Infektionszahlen durch die Decke gehen sollten. An der Inzidenz, so Palmer, solle das aber nicht ausschließlich festgemacht werden. Die Hoffnung ist, dass das Tübinger Modell so weitergehen kann, bis die Umstände ein Lockern ohne Tests erlauben.

 

(Schwäbisches Tagblatt)

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Ihr dürft wieder kommen!


20.03.2021

Das Landestheater Tübingen (LTT) macht die Türen wieder auf und startet am Dienstag, den 16.3. mit der Premiere von „Irgendwie Irgendwo Irgendwann“ vor Publikum. Die kostenlosen Schnelltests gibt es vor jeder Vorstellung.

Der Tübinger Modellversuch läuft seit Dienstag (16.3.). Vom Land kam am Montag-Abend noch schnell das Go, das einen Tag später die Theater, Museen, Kinos und Außengastronomie in der Universitätsstadt wieder öffnet. Tübingen will raus aus dem Lockdown und das LTT auch. Der Modellversuch dauert drei Wochen lang und wird unabhängig von Inzidenz-Werten durchgesetzt.

Im Zeitraum zwischen dem 16. und 20. März folgen weitere Vorstellungen von "Irgendwie Irgendwo Irgendwann". In der Woche vom 22. bis 28. März werden die Stücke "Ein großer Aufbruch" und "Der Prozess" zur Premiere gebracht.

Vor dem Besuch: kostenloser Schnelltest vor dem Haupteingang des Theaters (60 Minuten vor Vorstellungsbeginn). Während des Besuchs bitte die Masken tragen. Im Saal sitzt jede/r mit großem Abstand zum Nachbarn.

 

Informationen zu Kassenöffnungszeiten: 

 

Die Theaterkasse ist ab sofort zu den regulären Zeiten telefonisch für Sie da (Dienstag bis Freitag 14-19 Uhr, Samstag 10-13 Uhr). Da es zu den Vorverkaufszeiten keine Möglichkeit gibt, einen Corona-Schnelltest vor dem Haus zu absolvieren, können wir Sie leider nicht vor Ort bedienen.

Ihr Team von der LTT-Theaterkasse

Telefon:     07071 / 93 13 1 49

E-Mail:      kasse@landestheater-tuebingen.de

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Heute ist der Welttheatertag für ein junges Publikum!


20.03.2021

Die ASSITEJ, die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche, feiert am 20. März eines jeden Jahres den Welttag des Theaters für junges Publikum. Weltweit machen Theater mit Aktionen darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche ein Recht auf Teilhabe an Kunst und Kultur haben. Der 20. März ist daher auch der Tag, an dem die Theater für Kinder und Jugendliche ihre Verantwortung für die Gesellschaft bewusst machen. Ausgangspunkt für Aktionen soll in diesem Jahr das ASSITEJ MANIFEST sein, das im Herbst 2020 veröffentlicht wurde und konkrete Aufträge an die Kultur- und Bildungspolitik, an Kulturinstitutionen, Medien und die Gesellschaft insgesamt formuliert. In ganz Deutschland finden am 20. März 2021 Projekte statt, die auf die Relevanz des Theaters für junges Publikum aufmerksam machen.

 

Auch wir haben mit unserem jungen Publikum über das Manifest, Kinderrechte, Kunst und kulturelle Teilhabe gesprochen. Daraus ist ein kleiner Film entstanden, den ihr auf unserer Facebook-Seite findet: https://www.facebook.com/JungesLTT

 

Das ASSITEJ-Manifest findet ihr hier: https://www.assitej.de/publikationen/#page-641

 

Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei Ada, Ela, Emilia, Johanna, Julian, Moritz, Piet, Victoria und Ole für die schönen Gespräche und wünschen euch allen einen fröhlichen Welttheatertag für ein junges Publikum!


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Der schönste Beginn einer Theaterkritik. Ever. Frau Christine Keck von der Stuttgarter Zeitung:


18.03.2021

Was anfängt mit einem negativen Schnelltest und aufhört mit einem tanzenden Oberbürgermeister als Zugabe, ist ein Theaterabend, der sich einbrennt ins Gedächtnis wie ein erster Kuss. 

 

Hier geht es zur gesamten Kritik.

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