Unsere November-Premieren!


11.11.2019


Peter Shaffer stellt in seiner „Komödie im Dunkeln“ unsere Sehgewohnheiten auf den Kopf: Hell ist dunkel und dunkel ist hell. Alle stolpern und stürzen, wähnen sich unsichtbar und somit unbeobachtet, kurz: ein turbulenter, akrobatischer Riesenspaß für alle Sinne! Jan Jochymski bringt die „schwärzeste“ aller Schwänke wiederum im Großen Saal auf die Bretter - in der absoluten Finsternis. Nur uns, den Zuschauern, geht scheinwerferhell das Licht auf: In einem nicht ganz so todschicken Londoner Atelier im Souterrain stellt ein Kurzschluss die Hell-Dunkel-Verhältnisse auf den Kopf. Christiane Hercher hat dazu die Bühne und Kostüme gemacht. (Premiere: 29.11.)
 
Einen Tag später verhandelt Yael Ronen, die „lustigste Frau der deutschsprachigen Theaterlandschaft“ (Spiegel Online), in „Lost and Found“ brisante weltpolitische Fragen in ganz persönlichen Geschichten. 2016 wurde es mit dem Nestroy-Autorenpreis als bestes Stück ausgezeichnet. Zum Inhalt: Nach dem Tod ihres Vaters sehen sich die Lifestyle-Bloggerin Maryam und der Jung-Schriftsteller Elias mit enormen Bestattungskosten konfrontiert. Maryam ist dafür, das Angebot ihres Onkels Osama aus London anzunehmen, der ein muslimisches Begräbnis finanzieren würde. Wie ihr atheistischer Vater das wohl gefunden hätte? Oberspielleiter Christoph Roos inszeniert in der Werkstatt, Katrin Busching stattet aus. (Premiere: 30.11.)

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Endlich wieder da: The Who and the What


28.10.2019

Ayad Akhtars Erfolgsstück wieder auf dem LTT-Spielplan

 

„The Who and the What" ist eine brisante Geschichte über die Rolle der Frau im Islam. Was für ein Mensch war der Prophet Mohammed, fragt sich Zarina (Jennifer Kornprobst), die ein Buch über ihn schreibt. Welche Leidenschaften hatte er, welches Bild hat sich der Islam von ihm gemacht. Für Zarinas Vater (Andreas Guglielmetti) sind das viel zu freche Fragen. Als er das Manuskript in die Hände bekommt, ist es für ihn nichts anderes als Blasphemie. Trotz seiner thematischen Brisanz kommt das Stück mit einer großen Leichtigkeit daher. In weiteren Rollen spielen Florenze Schüssler und Dennis Junge.
 
Wiederaufnahme „The Who and the What“: Freitag, 1. November 2019 um 20 Uhr, Werkstatt

 

Karten

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Zahlt doch, was ihr wollt!


16.10.2019

Im LTT bestimmen am 19. Oktober wieder die Zuschauer den Eintrittspreis

 

Hier klingelt die Kasse erst dann, wenn der Abend gelaufen ist: Denn bezahlt wird im Anschluss an die Vorstellung – und zwar genau die Summe, die dem Besucher oder der Besucherin der Spaß wert war. Die Idee von „Pay what you want“ gab’s schon vorige Spielzeit am LTT. Nun steht der kommende Samstag (19.10.) an.
Das „Pay What You Want“-Modell überträgt die Macht der Preisfestlegung auf den Besucher für die folgenden Inszenierungen: “Faust“ im Großen Saal, „Der talentierte Mr. Ripley“ in der Werkstatt und „Der Ursprung der Liebe“ im LTT-Oben.
Das Angebot gilt am 19. Oktober auf allen Plätzen in den drei Spielstätten.
Nun heißt es nur noch: Schnell einen Sitzplatz sichern mit einer kostenlosen Buchung an der Theaterkasse, Vorverkaufsstellen oder im Internet (print@home)! Das Angebot ist auf vier Tickets pro Bestellung limitiert. Der Platzanspruch verfällt, wenn Sie Ihre Karte nicht 10 Minuten vor der Vorstellung am Einlass vorgezeigt haben. Nach der Vorstellung heißt’s: Zahlt doch, was ihr wollt!

Pay what you want!“– Samstag, 19. Oktober 2019 um jeweils 20 Uhr: „Faust“ im Saal, „Der talentierte Mr. Ripley“ in der Werkstatt und „Der Ursprung der Liebe“ im LTT-Oben
Karten: Null Euro
Karten-Telefon: 07071-1592-49 oder: „print@home“ unter landestheater-tuebingen.de

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„Bestätigung“ im Schwurgerichtssaal


07.10.2019

LTT spielt im Landgericht Tübingen

 
Chris Thorpes „Bestätigung“ zeigt das LTT am kommenden Samstag (12.10.) im Landgericht Tübingen. Im ehrwürdigen Schwurgerichtssaal will ein junger Mann, deutlich links eingestellt, verstehen, wie die Rechte denkt. Eines scheint sicher: Je nachdem, auf welcher Seite wir stehen, sind wir sicher, dass die Fakten für uns sprechen und unser politischer Gegner einfach zu dumm ist, um die Welt zu sehen, wie sie ist. Aber was passiert, wenn man ernsthaft versucht, die Realität mit den Augen des anderen zu sehen? Dieses Experiment wird in der Performance gemacht. Aufklärung über die Entstehung von Vorurteilen – kurz: Demokratieschulung!
Ensemblemitglied Jürgen Herold und Intendant Thorsten Weckherlin diskutieren im Anschluss an die 70-minütige Vorstellung über das Stück.



„Bestätigung“: Samstag, 12. Oktober 2019 um 20 Uhr, Schwurgerichtssaal Landgericht Tübingen
(Doblerstraße 14, 72074 Tübingen)

Karten erhalten Sie hier.

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Spielplanänderung


04.10.2019

Wegen eines Krankheitsfalls im Ensemble muss die für heute angesetzte Vorstellung von Faust leider ausfallen.

 

Alternativ zeigen wir heute Warten auf Godot in der Werkstatt und Erschlagt die Armen im LTT-Oben. Bitte wenden Sie sich zwecks Kartentausch oder –rückgabe an unsere Theaterkasse.

 

Wir bitten um Verständnis.

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Saisonstart 19/20 - Die ersten Premieren


01.10.2019

Die ersten Premieren der neuen Saison stehen an:
Wir starten mit „Transit“ nach dem Roman von Anna Seghers in der Bühnenbearbeitung von Reto Finger. Während des Zweiten Weltkrieges ist Marseille der einzige „freie“ Überseehafen und damit die letzte Chance für Flüchtlinge. Entweder hier oder nirgends. Es sind vor allem Deutsche, die aus dem brennenden Europa fliehen – wie Anna Seghers, die 1941 über Marseille nach Mexiko floh. Ihr Roman erzählt die Geschichte einer Liebe zwischen Flucht, Exil und der Sehnsucht nach einem Ort, der ein Zuhause ist. Regie: Akillas Karazissis, Musik: Kornilios Selamsis (Premiere: 27.9.)

 
Tags drauf kommt „Warten auf Godot“ heraus. In Samuel Becketts berühmtestem Theaterstück warten Wladimir und Estragon auf einen Mann namens Godot. Die Zeit vertreiben sie sich, indem sie sich geistreich und unterhaltsam um Kopf und Kragen reden. – Seit der Uraufführung 1953 in Paris fragt man sich auf den Bühnen in aller Welt: Wer ist Godot? Lohnt es sich, auf ihn zu warten? Regie: Thorsten Weckherlin (Premiere: 28.9.)

 
Eine Woche später hat „Erschlagt die Armen!“ nach dem Roman von Shumona Sinha Premiere. Eine Frau schlägt einem Migranten in der Pariser Métro eine Weinflasche auf den Kopf. In Polizeigewahrsam sucht sie, selbst Migrantin und Übersetzerin in der Asylbehörde, nach Erklärungen für die Gewalttat. Ein wütend-poetischer Text über die Unlebbarkeit unseres Asylsystems. Regie: Pia Richter (Premiere: 3.10.)

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Saisonstart 19/20 - Großes Theaterfest


11.09.2019

Das LTT ist wieder da! Mit einem großen Theaterfest starten wir am Samstag, 14. September ab 14 Uhr in die neue Saison. Runde Geburtstage werden gefeiert: 40 Jahre LTT in der Stuhlfabrik Schäfer und 35 Jahre Junges LTT! Einblicke hinter die Kulissen und in die Baugeschichte erhalten Sie ab 14 Uhr beim Gespräch mit Architekt Dieter Luz und Verwaltungsdirektor a.D. Hans Tränkle, sowie ab 16:30 Uhr bei Führungen durch das Haus. Um 15 Uhr zeigen wir das neueste Stück des Jungen LTT: „Frerk, du Zwerg!“ und laden ab 17 Uhr zum großen Kostümfundus-Verkauf.
Parallel zur Neueröffnung des LTT-Lokals stellt das Alternative Heimatministerium in Zusammenarbeit mit Tünews den zukünftigen traditionellen deutsch-diversen Kanon von Gerichten, Gedichten und Gesängen vor. Anschließend tanzen wir zu Live-Musik der Band Mickey bis in den Morgen hinein.

Der Eintritt für alle Veranstaltungen ist frei mit Ausnahme der „Frerk, du Zwerg!“-Vorstellung. Karten für "Frerk, du Zwerg!" erhalten Sie hier.

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Die neue Spielzeit 19/20


05.08.2019

Das große Theaterfest und die Eröffnungspremieren

 

Nun beginnt auch für das Landestheater die spielfreie Zeit. Bis zum 10. September sind die 121 LTTler in den Theaterferien.
Mit einem großen Theaterfest starten wir am Samstag, 14. September in die neue Saison. Wir laden Sie ganz herzlich dazu ein. Runde Geburtstage werden gefeiert: 40 Jahre LTT in der Stuhlfabrik Schäfer und 35 Jahre Junges LTT! Einblicke hinter die Kulissen und in die Baugeschichte erhalten Sie ab 14 Uhr beim Gespräch mit Architekt Dieter Luz und Verwaltungsdirektor a.D. Hans Tränkle, sowie ab 16:30 Uhr bei Führungen durch das Haus. Um 15 Uhr zeigen wir das neueste Stück des Jungen LTT: „Frerk, du Zwerg!“ und laden zum großen Kostümfundus-Verkauf. Parallel zur Neueröffnung des LTT-Lokals stellt das Alternative Heimatministerium den zukünftigen traditionellen deutsch-diversen Kanon von Gerichten, Gedichten und Gesängen vor. Anschließend tanzen wir zu Live-Musik der Band Mickey bis in den Morgen hinein

 
Danach folgt eine Premiere der anderen: „Transit“ nach dem Roman von Anna Seghers (27.9.), „Warten auf Godot“ von Samuel Beckett (28.9.) und „Erschlagt die Armen!“ nach dem Roman von Shumona Sinha (3.10.)

 

Die Theaterkasse ist während der spielfreien Zeit geschlossen. Karten können Sie aber trotzdem mit unserem Print@Home Angebot jederzeit erwerben und bequem zu Hause ausdrucken.

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Preis der „LTT-Freunde!“ geht an den Musiker und Bühnenbildner Markus Maria Jansen


05.08.2019

Musik und Bühne machen das Rennen

 

Markus Maria Jansen, verantwortlich für das Bühnenbild und die Musik in dem LTT-Freilicht-Spektakel „Romeo und Julia“ (Inszenierung: Christoph Roos) auf der Neckarinsel, erhält den diesjährigen Preis der „LTT-Freunde!“. Verliehen wurde er am vergangenen Samstag (3.8.) im Anschluss an die letzte Vorstellung.
Seit es den Preis gibt (2012) hat der Freundeskreis des Landestheaters ausschließlich ganze Produktionen ausgezeichnet. „Das ist dieses Jahr anders, denn wir haben uns entschieden, das Schlaglicht auf einen Teil zu richten, der eine tragende Säule für den Abend darstellt“, sagte LTT-Freunde-Vorsitzende Jochen Gewecke in seiner Preisrede. Markus Maria Jansen verleihe der Inszenierung einen Neckarinsel-Zauber, der in Erinnerung bleibe. „Musik, Klänge, Licht und Bauten verschmelzen dabei zu einem Gesamtkunstwerk“, das diesen Begriff wahrlich verdiene, so Gewecke weiter.
Die Jury der „LTT-Freunde!“ sei sich schnell einig gewesen. Daher bekommen der Künstler Markus Maria Jansen, aber auch die künstlerisch beteiligten Mitarbeiter der LTT-Werkstätten, die die Ausstattung gebaut haben, die Auszeichnung, welche aus einem handgefertigten Schmuck-Elefanten zum Anstecken besteht und mit insgesamt Tausend Euro dotiert ist.

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Informationen zu witterungsbedingten Vorstellungsausfällen des Sommertheaters


02.08.2019

Eine definitive Entscheidung über den Ausfall einer Vorstellung des Tübinger Sommertheaters auf der Neckarinsel wird immer erst am Tag der jeweiligen Vorstellung gefällt. Aktuelle Informationen über das Stattfinden der jeweiligen Vorstellung finden Sie tagesaktuell an dieser Stelle.

 

Stand für die Vorstellung am 3.8.2019: Die Prognosen für heute Abend sehen gut aus, sodass die Vorstellung stattfinden wird.

    

Wir weisen darauf hin, dass auch bei leichtem Regen gespielt wird! Sollte es bei Vorstellungsbeginn regnen, verzögert sich der Beginn. Nieselt es während der Vorstellung leicht, spielen wir weiter. Bei schwierigen Witterungsverhältnissen entscheiden wir kurzfristig, ob die Vorstellung stattfinden kann.

 

Rücknahme und Rückerstattung des Kartenpreises erfolgen bei einem kompletten Ausfall der Veranstaltung bis 5 Tage nach Vorstellungstermin gegen Zusendung der Eintrittskarten oder direkt an der Kasse. Um diesen Prozess im Fall der Fälle schneller zu gestalten, bitten wir Sie, uns Ihre Karten gemeinsam mit unserem Rückgabeformular zuzusenden, bzw. an der Kasse abzugeben. Das Formular können Sie sich hier herunterladen.

 

Wird eine Vorstellung witterungsbedingt erst nach der Pause abgebrochen, besteht kein Anspruch auf Rückerstattung des Kartenpreises.

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