Heute ist der Welttheatertag für ein junges Publikum!


20.03.2021

Die ASSITEJ, die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche, feiert am 20. März eines jeden Jahres den Welttag des Theaters für junges Publikum. Weltweit machen Theater mit Aktionen darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche ein Recht auf Teilhabe an Kunst und Kultur haben. Der 20. März ist daher auch der Tag, an dem die Theater für Kinder und Jugendliche ihre Verantwortung für die Gesellschaft bewusst machen. Ausgangspunkt für Aktionen soll in diesem Jahr das ASSITEJ MANIFEST sein, das im Herbst 2020 veröffentlicht wurde und konkrete Aufträge an die Kultur- und Bildungspolitik, an Kulturinstitutionen, Medien und die Gesellschaft insgesamt formuliert. In ganz Deutschland finden am 20. März 2021 Projekte statt, die auf die Relevanz des Theaters für junges Publikum aufmerksam machen.

 

Auch wir haben mit unserem jungen Publikum über das Manifest, Kinderrechte, Kunst und kulturelle Teilhabe gesprochen. Daraus ist ein kleiner Film entstanden, den ihr auf unserer Facebook-Seite findet: https://www.facebook.com/JungesLTT

 

Das ASSITEJ-Manifest findet ihr hier: https://www.assitej.de/publikationen/#page-641

 

Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei Ada, Ela, Emilia, Johanna, Julian, Moritz, Piet, Victoria und Ole für die schönen Gespräche und wünschen euch allen einen fröhlichen Welttheatertag für ein junges Publikum!


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Der schönste Beginn einer Theaterkritik. Ever. Frau Christine Keck von der Stuttgarter Zeitung:


18.03.2021

Was anfängt mit einem negativen Schnelltest und aufhört mit einem tanzenden Oberbürgermeister als Zugabe, ist ein Theaterabend, der sich einbrennt ins Gedächtnis wie ein erster Kuss. 

 

Hier geht es zur gesamten Kritik.

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Spielen oder nicht spielen - das ist die Frage!


12.03.2021

Genauer: ab wann können wir unsere Türen wieder öffnen fürs Publikum?

 

Der Stufenplan der Bundesregierung und der Ministerpräsidentenrunde sieht ja vor, bei guter Inzidenz ab den 22. März wieder Theater fürs Publikum machen zu dürfen.

 

Nun plant die Stadt Tübingen ein auch für das LTT spannendes Modellprojekt. Die Idee ist, schon ab nächster Woche (Dienstag, 16.3.) die Theater zu öffnen. Dies allerdings nur in Verbindung mit Schnelltests, welche dann vor unserem Haupteingang gemacht werden würden.

 

Für dieses Modellprojekt gibt es allerdings erst am Montag 15. März grünes Licht oder eben nicht.

 

Fürs LTT heißt das, sich weiterhin in Geduld zu üben. Für Sie, liebes Publikum heißt das: es kann gut sein, dass wir am Dienstag, 16. März den Saal wieder öffnen. Und vorab können Sie sich in der Stadt oder direkt bei uns schnelltesten. Der Vorverkauf beginnt sobald wie möglich in unserem Online-Shop.

 

Warten wir den Montag ab!

 

Herzlichst

Ihr LTT


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Die LTT-Südstadt-Symphonie


09.03.2021

Der Hörspaziergang von Laura Guhl geht in die zweite Runde

 

Tübingen im Jahr 2120. Die Universitätsstadt ist verlassen, seitdem bekannt ist, welche Gefahr von Menschenansammlungen für die Gesundheit ausgeht. Eine Stiftung hat das mittlerweile unbewohnte Viertel südlich des Neckars aufgekauft und bietet Erlebnis-Touren durch den „Southbank“-Themenpark an. Wie hat es sich angefühlt, gemeinsam in einem Biergarten zu sitzen, in einer Kirche, in einem Theater – oder wie ist es wohl gewesen, gemeinsam Sport zu machen? Wie lebte es sich in der Zeit vor der „Zweiten Aufklärung“, als Menschen leichtfertig ungeheure Infektionsrisiken eingingen? Besichtigen Sie Originalschauplätze und erleben Sie in gewohnt sicherem Abstand zu anderen Menschen und deren Körperflüssigkeiten, wie sie sich damals angefühlt haben muss – diese menschliche Nähe.

Besucherinnen und Besucher begeben sich, mit einer Audiodatei und Kopfhörern ausgestattet, auf eine geführte Tour durch ein fiktives Freiluftmuseum. Durch einen mehrschichtigen Soundtrack aus Stimmen, Geräuschen, Klängen und Musik werden vertraute Orte zur Kulisse einer fantastischen Erzählung.

Der Hörspaziergang ist für jeweils eine*n Zuschauer*in konzipiert. Beginn ist alle fünf Minuten für jeweils eine Person. Startpunkt ist vor dem Haupteingang des LTT. Bitte bringen Sie, wenn vorhanden, Ihr geladenes Smartphone und für das optimale Hörerlebnis Over-Ear-Kopfhörer mit. Die Audiodatei kann vor Ort herunterladen werden. Alternativ stellt das LTT MP3-Player sowie Kopfhörer bereit.

Samstag, 13. März 2021, Start im 5-Minuten-Takt von 14.30 – 16.30 Uhr, Startpunkt: LTT-Haupteingang (Eberhardstraße 6)
Weitere Termine: 14./20./21./27./28. März sowie 10./11. April

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„Bestätigung“ jetzt auch als Stream


03.03.2021

Umstrittenes LTT-Stück ab 9. März online

 

für den einen Kritiker entwickelte sich das Stück „innerhalb von 70 Minuten zu einem Spiel mit bedrohlichen Momenten“, zu einer „gelungenen Provokation“. Ein anderer schrieb, „jetzt verstehe man augenblicklich jeden Nazi, der sagt, dass solche linken Waschlappen von der Bildfläche verschwinden müssen“. Chris Thorpes Monolog „Bestätigung“ mit Jürgen Herold polarisiert seit der Premiere im Februar 2019 nicht nur die Kritik. Wo die einen Vielfalt sehen, fürchten die anderen Überfremdung. Je nachdem, auf welcher Seite wir stehen, sind wir sicher, dass die Fakten für uns sprechen und unser politischer Gegner schlicht zu dumm oder verblendet ist, um die Welt zu sehen, wie sie ist. Aber worauf gründet unsere Gewissheit, im Recht zu sein? Die Psychologie nennt es „Bestätigungsfehler“: die Neigung, jede Information so zu interpretieren, dass sie in unser Weltbild passt. Aber was passiert, wenn man ernsthaft versucht, die Realität mit den Augen des anderen zu sehen? Dieses Experiment wird im Stück gemacht. Ein junger, politisch engagierter Linksliberaler setzt sich mit einem überzeugten Rechten an einen Tisch. Kann das gutgehen?
Der Brite Chris Thorpe ist Autor, Performer, Musiker und Übersetzer. Sein Stück „Bestätigung“ betreibt angesichts der zunehmenden Polarisierung unserer Gesellschaft praktische Aufklärung über die Entstehung von Vorurteilen und Weltbildern.

 

Termine: 9. / 10. / 19. und 20. März – jeweils 19 Uhr. Im Anschluss Gespräch via Zoom mit dem Schauspieler Jürgen Herold, Chefdramaturgen Adrian Herrmann und Regisseur Thorsten Weckherlin.

 
Kartenbuchung
: Online-Shop unter landestheater-tuebingen.de. Bei den Kartenpreisen hat das Publikum die freie Wahl zwischen drei Preiskategorien. Pay what you want! Eine E-Mail mit dem direkten Link zum Stream, sowie dem Link zum Zoom-Nachgespräch, erhält man nachmittags am Tag der Vorstellung.

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LTT-Livestreams von „In einem tiefen, dunklen Wald“ und „Sophie Scholl“


03.02.2021

Den Anfang unseres Streaming Programms im Februar macht die szenische Lesung des Paul-Maar-Klassikers „In einem tiefen, dunklen Wald“. Dort hält sich die findige Prinzessin Henriette-Rosalinde-Audora von Hochburgen versteckt: angeblich entführt von einem schrecklichen Untier, das in Wirklichkeit jedoch äußerst zahm ist und obendrein noch Vegetarier. Es liest und spielt Ensemblemitglied Daniel Hölzinger, für junge Menschen ab vier Jahren.

Zehn Jahre älter sollte man für die neue Produktion „Sophie Scholl“ sein. Sophie Scholl wurde nur 21 Jahre alt. Ihr Schicksal prägt das Gedenken an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte bis heute. Regisseurin Annette Müller inszeniert mit der Soloperformance „Sophie Scholl“ ihr fünftes Stück am Jungen LTT. Kristin Scheinhütte versammelt in sich die Stimmen und Eindrücke von Zeitzeug*innen und Wegbegleiter*innen Sophie Scholls. Aus dem so zusammengefügten dokumentarischen Material entsteht ein vielschichtiges Porträt dieser couragierten jungen Frau, die am 9. Mai 2021 hundert Jahre alt geworden wäre.

Auch bei unseren Streaming-Angeboten bestimmt das Publikum den Preis, ob eine Karte für 5 oder 10 Euro bleibt den Zuschauern überlassen. Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn bekommt man einen Zoom-Link zugeschickt, mit dem man sich in die Vorstellung einwählt.

„In einem tiefen, dunklen Wald“ - Sonntag, 7. Februar, 16 Uhr
„Sophie Scholl“ - 16. / 17. und 18. Februar, jeweils 19 Uhr

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Bis bald!


01.02.2021

Im März 2021 haben Bund und Länder beschlossen, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie bis mindestens 28. März 2021 zu verlängern. Dies bedeutet, dass auch am LTT der Spielbetrieb bis auf Weiteres ruhen muss.

 

Wir hoffen, dass die Umstände es uns ermöglichen werden, sobald wie möglich wieder den regulären Spielbetrieb aufzunehmen. Ende März werden wir die Öffentlichkeit über das geplante Programm ab April/Mai sowie über die Möglichkeit der Ticket-Reservierung informieren.
Da wir alle keine Hellseher sind und somit nicht wissen, wie sich das Infektionsgeschehen weiter entwickeln wird, hoffen wir auf Ihre Geduld. 

 

Die Theaterkasse im LTT kann aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen momentan nicht für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Rund um die Uhr können Sie über unseren Online-Shop Tickets für unsere Streaming-Vorstellung erwerben. Die Anmeldung zu unserem Hörspaziergang "Südstadt-Symphonie" erfolgt über ein Kontakt-Formular, welches Sie ebenfalls über die Spielplan-Übersicht erreichen. Zudem erreichen Sie uns immer dienstags von 14:00-16:00 Uhr sowie freitags von 16:00-18:00 Uhr telefonisch (07071 / 93 13 1 49) und jederzeit per E-Mail an kasse@landestheater-tuebingen.de.

 


Wir freuen uns jedenfalls, mit Ihnen bald wieder zusammenkommen zu können.

 
Herzlichst
Ihr LTT

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Was ist „Nähe“?


26.01.2021

Das Deutsch Französische Kulturinstitut feiert am Donnerstag (28.1.) mit „Nuit des idées“ („Nacht der Ideen“) einen spannenden Abend zum Thema „Nähe“.

 

Er wird lang und natürlich digital: der Abend vom Deutsch-Französischen Institut. Chefin Ariane Batou-To Van freut sich: „Über Zeitzonen hinweg wollen wir Echos der Nuit des Idées über soziale Netzwerke verbreiten.“ Das Thema ist „Proches“ („Nähe“, Familie und Verwandte, Freunde). „Deshalb wird eine Nacht lang im Institut debattiert, philosophiert und diskutiert.“ Das Landestheater Tübingen (LTT) ist auch wieder dabei. Kristin Scheinhütte, Sabine Weithöner und Rupert Hausner lesen aus der „Geschlossenen Gesellschaft“ von Jean-Paul Sartre. Ab 20 Uhr geht’s los. Moderiert von der SWR-Landessenderdirektorin Stefanie Schneider.

 

Zu hören und zu sehen auf dem YouTube-Kanal vom Institut. (institutfrancais.de/tuebingen)

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Das Deutsch-Französische Kulturinstitut in Tübingen mit dem neuen Literaturpreis „Premiere“. LTT-Schauspielerin Franziska Beyer ist mit dabei!


20.01.2021

Jedes Jahr werden mehr als tausend Bücher aus dem Französischen ins Deutsche übersetzt, darunter allein 250 Romane. Zwanzig von diesen Neuerscheinungen vom vorigen Jahr hat das Kulturinstitut zusammen mit Osiander ausgewählt, um die Autorinnen und Autoren und deren Übersetzerinnen und Übersetzer zu würdigen. Drei Bücher wiederum wurden nun nominiert. Instituts-Chefin Ariane Batou-To Van: „Diese Romane stehen exemplarisch für die zeitgenössische französische Literatur. Ich freue mich sehr, diese Stimmen aus Frankreich hier in Tübingen präsentieren zu können.“ Die Nominierten sind: „Aus der Deckung“ von David Lopez, „Nagori“ von Ryoko Sekiguchi und „Das wirkliche Leben“ von Adeline Dieudonné.

 

Am kommenden Donnerstag - auf dem YouTube-Kanal des Instituts - kommt es zu Lesungen und Diskussionen zu den drei Büchern. Die französischen Texte werden von dem Schauspieler Mattéo Leduc vom Theater Anoine Vitez aus der Tübinger Partnerstadt Aix-en-Provence vorgetragen. Die deutschen Texte liest die Schauspielerin Franziska Beyer vom Landestheater Tübingen.

 

Nuit de la lecture – Online (institutfrancais.de/tuebingen): Do., 21. Januar, 19 bis 20 Uhr, Lesung & Diskussion auf Deutsch und Französisch.

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Willkommen zu den Turmgesprächen!


13.01.2021

Hölderlin-Turm-Chefin Sandra Potsch im Gespräch mit dem LTT

 

Die „Turmgespräche“ des Hölderlinturms sind Lesungen, Podcasts und Interviews, die sich mit Hölderlin, seinen Werken und der Literatur der Gegenwart auseinandersetzen. „Hyperion auf der Bühne“ heißt der neueste Podcast. Zum Hölderlin-Jubiläumsjahr hat das Tübinger Landestheater Hölderlins Briefroman „Hyperion oder Der Eremit in Griechenland“ auf die Bühne gebracht. Sandra Potsch spricht mit der Regisseurin Carina Riedl, der LTT-Dramaturgin Laura Guhl und den LTT-Schauspielerinnen und Schauspielern Insa Jebens, Justin Hibbeler, Hannah Jaitner und Nicolai Gonther über den Schauspiel-Betrieb im Lockdown, die Arbeit am Stück und die Frage, wie man einen so sprachgewaltigen Text überhaupt in ein Bühnenstück übersetzen kann.

 

Hier der Link zu den Turmgesprächen.

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