Jonas Breitstadt · Foto: Tobias Metz
Elias Popp, Jonas Breitstadt · Foto: Tobias Metz
Elias Popp, Jonas Breitstadt · Foto: Tobias Metz
Elias Popp, Jonas Breitstadt · Foto: Tobias Metz
Elias Popp · Foto: Tobias Metz
Jonas Breitstadt, Elias Popp · Foto: Tobias Metz
Jonas Breitstadt, Elias Popp · Foto: Tobias Metz
Jonas Breitstadt, Elias Popp · Foto: Tobias Metz
Elias Popp · Foto: Tobias Metz

Harder, Faster, Stronger

Ein Kunststück über die Leistungsgesellschaft · Klassenzimmerstück von Annette Müller

Uraufführung

12+


„Optimiert euch!


Höher, schneller, weiter – geht da nicht immer noch mehr? Bloß nicht unproduktiv wirken in einer Welt, in der jede*r ersetzbar erscheint. Schon als Jugendliche*r kann ich meine Freizeit durchplanen, meinen Lebenslauf optimieren, meine Rente im Voraus berechnen… Also häufe ich mein Selbstwertgefühl zunehmend durch Leistung an. Um darüber nachzudenken, was das mit mir macht, müsste ich eigentlich bewusst innehalten und zurückschauen. Aber einfach so anhalten ist ganz schön schwierig, wenn ich mir eine Auszeit nur noch als Belohnung vorstellen kann – hart erarbeitet und eben nicht mehr einfach so. „Leistung muss sich schließlich lohnen“, hat sogar schon mal ein Außenminister gesagt.

 

Was bedeutet es, sich in einem Koordinatensystem aus Leistung, Wert und Belohnung zurechtzufinden? Wie verhalte ich mich, wenn ich mich konstant im Vergleich und in Konkurrenz mit anderen befinde? Wie kann ich herausfinden, wo meine Belastungsgrenze liegt? Und was kann ich der Angst vor dem Überflüssigsein entgegensetzen? Das Klassenzimmerstück von Annette Müller, die für das Junge LTT bereits „Ruf der Wildnis“, „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Zuhause ist Krieg“ inszenierte, setzt sich damit auseinander, welchem Leistungsdruck Jugendliche heutzutage ausgesetzt sind und wie sie damit umgehen.

 

Stückfassung zum Download, bereitgestellt im Rahmen der Autor*innenförderung „100 neue Stücke für ein großes Publikum“ des Deutschen Literaturfonds.

 

Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage die Materialmappe zum Stück zu.

 

 


Premiere 19. Februar 2020

Gastspiele 17.12.20 (Burghofhalle Ofterdingen) , 18.12.20 (Burghof-Schule Ofterdingen)

Dauer 45 Minuten



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