Die Kunst des negativen Denkens

Feel-Bad-Komödie von Bard Breien, Deutsch von Ingeborg Helleberg



 

David Graeter/LTT


„Ich kann nicht laufen und bin impotent. Was soll mir in letzter Zeit Gutes passiert sein?“


Seit Geirr wegen eines Unfalls im Rollstuhl sitzt, sind seine Lieblingsbeschäftigungen überschaubar: Joints rauchen, Johnny Cash hören und schlecht gelaunt sein. Seine Freundin Ingvild hält Geirrs zynischen Welthass nicht länger aus und will ihm zu einem positiven Blick auf das Leben verhelfen. Deshalb lädt sie die Gruppentherapeutin Tori mit ihrer Selbsthilfegruppe ein, und lauter fröhlich ins Leben blickende Behinderte entern die Wohnung. Aber Geirr dreht den Spieß um. Mit Sarkasmus, Alkohol, bitterbösem Humor und brutaler Ehrlichkeit hetzt er die Feel-Good-Horde gegen ihre Therapeutin auf. Als Tori überfordert die Flucht ergreift, beginnt Geirr mit einer ganz eigenen Form der Selbsthilfe. Und nach nur einer Nacht haben alle einen neuen Blick auf ihr Leben …

 

Die „Feel-Bad-Komödie“ des norwegischen Regisseurs und Autors Bard Breien spielt mit der unheimlich schönen Lust an der politischen Inkorrektheit. Ausgezeichnet mit mehreren Filmpreisen sorgte „Die Kunst des negativen Denkens“ 2008 auch international für Furore. Das Stück ist ein fröhlich-böser Affront in Richtung all jener, die mit Friede-Freude-Eierkuchen-Rhetorik die Welt so rosigbunt malen wollen, wie sie leider niemals war.


Premiere: 06. Juni 2015


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