Grafik: Peter Engel

Transit

Nach dem Roman von Anna Seghers



Während des Zweiten Weltkrieges ist Marseille der letzte „freie“ Überseehafen und damit die letzte Chance für wartende Flüchtlinge. Es sind überwiegend Deutsche, die ihr Leben retten wollen vor dem mörderischen Treiben der NS-Diktatur: Juden, Regimekritiker und Künstler. Entweder hier oder nirgends. Aber sie müssen warten – warten auf eine Aufenthaltsgenehmigung, einen neuen Pass, ein Transit-Visum. Und so stehen sie Schlange in den Konsulaten voller Hoffnung auf ein Schiff, das sie aus dem brennenden Europa wegbringt: Der Kapellmeister auf dem Weg nach Caracas, die Schriftstellerin auf der Flucht vor sich selbst, der Arzt und der Erzähler, der sich das Visum eines verstorbenen Schriftstellers angeeignet hat und an dessen Stelle reisen will. Wäre da nicht Marie, die Frau des Toten …

 

In „Transit“ sind es vor allem Deutsche, die sich auf der Flucht befinden – wie die Autorin Anna Seghers (1900–1983), die selbst 1941 über Marseille nach Mexiko floh. Der Roman erschien 1944 zunächst nur in englischer und spanischer Sprache. Er erzählt die Geschichte einer Liebe zwischen Flucht, Exil und der Sehnsucht nach einem Ort, der ein Zuhause ist.


Premiere 27. September 2019

Nächste Aufführungen 27.09.19 TICKET , 05.10.19 TICKET , 17.10.19 TICKET , 24.10.19 TICKET , 25.10.19 TICKET , 09.11.19 TICKET , 22.11.19 TICKET

Gastspiele 11.10.19 (Stadthalle Wangen) , 15.10.19 (Stadttheater Landsberg)
18.10.19 (Konzerthaus Ravensburg) , 15.11.19 (Kurhaus am Park Isny)



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