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Ltt


Zeichnung: Peter Engel

Sophie Scholl

von Annette Müller

Uraufführung

14+


„Einer musste ja schließlich damit anfangen.“


Vor über 75 Jahren endet der Zweite Weltkrieg und mit ihm die nationalsozialistische Diktatur unter Adolf Hitler in Deutschland. Mut und Zivilcourage sind Worte, die uns Nachgeborenen zwar ehrlich über die Lippen kommen mögen. Doch wie verhält man sich wirklich, wenn man vor der unumgänglichen Entscheidung steht: Ich oder die anderen?

 

1943, zwei Jahre vor Kriegsende, wird die Gruppe „Weiße Rose“ zerschlagen, die sich den Nationalsozialisten aktiv widersetzte. Eines ihrer Mitglieder ist die Studentin Sophie Scholl. Als Mädchen zunächst selbst im regierungstreuen „Bund Deutscher Mädel“ aktiv, entwickelt sie mit den Jahren eine religiös, sozial und politisch motivierte Haltung, aufgrund derer sie sich gegen die faschistische Ideologie des Naziregimes zu wehren beginnt. Gemeinsam mit ihrem Bruder Hans verbreitet Sophie Scholl an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität Flugblätter, die zum Widerstand gegen Hitlers Regime aufrufen – im Wissen, dass sie damit ihr Leben aufs Spiel setzt. Tatsächlich werden die Geschwister von den Nationalsozialisten verhaftet und wenig später hingerichtet.

 

Sophie Scholl wurde nur 21 Jahre alt. Ihr Schicksal prägt unser Gedenken an das dunkelste Kapitel deutscher Geschichte bis heute. Regisseurin Annette Müller inszeniert mit „Sophie Scholl“ ihr viertes Stück am Jungen LTT und folgt dabei den Spuren dieser couragierten, jungen Frau.


Premiere 14. Januar 2021



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