Monsta

Kindergartenstück von Dita Zipfel

Uraufführung

4+


"Hallo Kint! Monsta mein Name."


Monster sind überall. Sie wohnen unter Betten, quetschen sich hinter Kommoden, lauern zwischen Wachsmalstiften, hocken in der Klospülung oder tarnen sich als Topfpflanzen. Für die richtige Portion Grusel legen sie sich mächtig ins Zeug: Sie nagen an Bettpfosten, quietschen mit Türen, verstecken Puppen, blähen ihre Nüstern, lassen die Knochen knacken, brummen, grummen und summen. Sie können winzig klein sein, aber auch schrecklich groß; furchtbar glitschig, aber auch staubtrocken; schwarz-weiß-kariert, bunt-gescheckt oder (ganz selten) auch vollkommen durchsichtig. Jeder Mensch kennt Monster, jedes Monster kennt Menschen. Oder? Was wissen wir wirklich und aus erster Hand über einander? Erstmalig kommt unter der Schirmherrschaft des Landestheaters Tübingen ein prominent besetztes Expert*innengremium zusammen, um über das Zusammenleben von Mensch und Monster zu beraten. Denn wer erschreckt hier eigentlich wen? Und wie können wir auch in Zukunft friedvoll und gerade richtig gruselig miteinander wohnen? Reden werden geschwungen, Spezialist*innen um Rat gefragt, Schreck-Experimente gestartet, Schrei-Wettbewerbe ausgetragen und lange Schatten geworfen. Dabei steht eins von Anfang an fest: Monster werden gebraucht – und zwar dringend.


Die Autorin Dita Zipfel (*1981) veröffentlichte 2018 das viel beachtete Bilderbuch „Monsta“, in dem sich ein Kind von seinem diensthabenden Monster partout nicht erschrecken lassen will. In einer Auftragsarbeit für das Junge LTT folgt sie nun gemeinsam mit Finn-Ole Heinrich und dem Regisseur Benedikt Grubel weiteren Spuren in das monströse Schattenreich zwischen Bettpfosten und Bettvorleger, Schlaf und Traum, Geisterstunde und Schrecksekunde.




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