Julia Staufer, Insa Jebens · Foto: Martin Sigmund
Julia Staufer, Hannah Jaitner, Rolf Kindermann · Foto: Martin Sigmund
Julia Staufer, Justin Hibbeler, Insa Jebens · Foto: Martin Sigmund
Rolf Kindermann, Hannah Jaitner, Konrad Mutschler, Julia Staufer, Insa Jebens, Franziska Beyer, Nicolai Gonther · Foto: Martin Sigmund
Justin Hibbeler, Nicolai Gonther· Foto: Martin Sigmund
Hannah Jaitner, Julia Staufer, Nicolai Gonther, Insa Jebens · Foto: Martin Sigmund
Insa Jebens, Konrad Mutschler, Julia Staufer, Franziska Beyer, Hannah Jaitner, Nicolai Gonther · Foto: Martin Sigmund
Julia Staufer, Justin Hibbeler · Foto: Martin Sigmund
Rolf Kindermann, Insa Jebens · Foto: Martin Sigmund

Maria Stuart

Schauspiel von Friedrich Schiller



Zwei Frauen in einer Männerwelt. Die Frauen sind Königinnen, ihre Regentschaft ist umstritten. Die schottische Königin Maria Stuart wird vom protestantisch gesinnten Adel ihres Landes beschuldigt, ihren Gatten ermordet zu haben. Die Katholikin flieht und sucht Schutz in England. Dort wird Maria, die einen legitimen Anspruch auf den englischen Thron hat, gefangen genommen und zum Tode verurteilt - unter dem Vorwand, einen Anschlag auf Königin Elisabeth arrangiert zu haben. Die politischen Lager am englischen Hof stehen sich feindlich gegenüber: Die eine Partei will Maria Stuart vor dem Tode bewahren, die andere so bald wie möglich ihre Hinrichtung erreichen. Rettung erhofft sich Maria Stuart von einer Begegnung mit Königin Elisabeth. Doch der berühmte Streit der Königinnen besiegelt ihr Schicksal. Von Elisabeth als Hure beschimpft, vergisst Maria jede Dipolmatie und bezeichnet ihre Rivalin als Bastard. Diese Demütigung, Eifersucht und Angst bestimmen den tragischen Ausgang der Geschichte: den Tod Marias auf dem Schafott.

 

Schillers klassisches Königinnendrama diskutiert das räuberische Verhältnis von Macht und Moral, indem es den Einfluss von ganz privaten Gefühlen und Interessen auf Politik beschreibt. In "Maria Stuart" (1801) drückt sich Schillers tiefe Skepsis gegenüber der Möglichkeit moralischen Handelns in der Politik aus - eine Skepsis, die angesichts der heutigen Heerscharen von Lobbyisten, Beratern und Funktionären auch Jahrhunderte später aktuell geblieben ist. 

 

Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage die  theaterpädagogische Materialmappe zum Stück zu.


Premiere 25. Juni 2021

Letzte Vorstellung 13. Mai 2022

Dauer 120 Minuten



© 2016     Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen Impressum