Ein grosser Aufbruch

Komödie nach dem gleichnamigen Film von Magnus Vattrodt


"Was zum Teufel ist so schlimm am sterben?"


Pensionär Holm lädt zu einem festlichen Abendessen ein: Neben seinen Töchtern Charlotte und Marie sind auch seine besten Freunde, Katharina und Adrian, zu Gast im Ferienhaus am See. Die Einladung will Holm dazu benutzen, von seinem „großen Aufbruch“, seinem letzten großen Aufbruch zu berichten, von dem bisher nur seine Ex-Frau Ella, von Beruf Ärztin, weiß: Holm will in die Schweiz fahren, um seinem Leben ein Ende zu setzen. Legal und bei vollem Bewusstsein. Nun kommen nicht nur leckeres Essen und guter Wein auf den Tisch, sondern auch alles, was sich über die Jahre aufgestaut hat: Alte Konflikte brechen auf, neue Geständnisse vernichten lang Geglaubtes, denn Holm hat nicht mit so viel Widerstand seiner Gäste gerechnet.

 

„Ein großer Aufbruch“ ist eine geistreiche, schwarzhumorige Komödie über Familie, Fanatismus und Freitod. Gekonnt entlarvt Magnus Vattrodt Lebenslügen und hält uns den Spiegel vor, wie wir mit der Angst vorm Sterben, dem Scheitern und dem Nichterreichen unserer Lebensziele umgehen.

Magnus Vattrodt wurde 1972 in Karlsruhe geboren, studierte Theaterwissenschaft in Gießen und absolvierte das Autorenprogramm der Internationalen Filmschule in Köln. Als Drehbuchautor wurden seine Produktionen mehrfach ausgezeichnet, so erhielt er für „Ein großer Aufbruch“ 2016 den Deutschen Fernsehpreis.




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