Andreas Guglielmetti, Susanne Weckerle, Hannah Jaitner · Foto: Martin Sigmund
Susanne Weckerle, Andreas Guglielmetti · Foto: Martin Sigmund
Jennifer Kornprobst · Foto: Martin Sigmund
Gilbert Mieroph · Foto: Martin Sigmund
Susanne Weckerle, Hannah Jaitner · Foto: Martin Sigmund
Susanne Weckerle, Dennis Junge, Jennifer Kornprobst, Hannah Jaitner · Foto: Martin Sigmund
Dennis Junge, Gilbert Mieroph · Foto: Martin Sigmund

Die Stadt der Blinden

nach dem Roman von José Saramago · Deutsch von Ray-Güde Mertin · 16+



Die Ampel schaltet von Rot auf Grün. Doch der Mann in seinem Auto kann nicht weiterfahren. Er ist plötzlich erblindet. Aber warum? Ein hilfsbereiter Mann fährt ihn nach Hause – und stiehlt sein Auto. Der Besuch beim Augenarzt bringt keine Erkenntnis, aber am nächsten Tag ist auch der Augenarzt blind. Er, der erste Mann und ihre Ehefrauen sind zusammen mit dem Autodieb, einer Prostituierten und einem kleinen Jungen, der seiner Mutter entrissen wurde, die ersten, die in einer verwaisten Nervenklinik unter Quarantäne gestellt werden. Immer mehr Blinde kommen dazu, die Bedingungen sind bald unmenschlich. Die Pandemie scheint sich auszubreiten. Völlig grundlos erblinden die Menschen. Aber es gibt einen Funken Hoffnung, denn die Frau des Augenarztes täuscht ihre Blindheit nur vor, um bei ihrem Mann bleiben zu können. Unentdeckt wird sie so zum Auge einer demoralisierten Gesellschaft.

 

Der 1995 erschienene, klaustrophobische Erfolgsroman des portugiesischen Literaturnobelpreisträgers José Saramago (1922 – 2010) verhandelt – auf der Folie einer Pandemie – durch seine visionäre Erzählkunst die ganz großen Fragen: Was bedeutet jede Form von Stigmatisierung, Ausgrenzung und Angst vor dem Fremden?

 

HINWEIS: In der Inszenierung kommen stroboskop-ähnliche Lichteffekte und laute Schüsse vor. 

 

Das digitale Programmheft zur Inszenierung finden Sie hier.

 

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Premiere 30. September 2021

Nächste Aufführungen 15.12.21 TICKET , 26.12.21 TICKET , 27.12.21 TICKET , 27.01.22 TICKET , 28.01.22 TICKET



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