Die drei Räuber

Familienstück nach dem Bilderbuch von Tomi Ungerer

6+


„Guten Abend, liebe Räuber! Ordentlich was geraubt heute?“


Der erste hat eine Donnerbüchse, der zweite einen mit Pfeffer gefüllten Blasebalg, der dritte ein großes rotes Beil: Das sind die drei Räuber. Sie leben tief im Wald, und am liebsten überfallen sie Reisekutschen. Die Beute aus ihren Raubzügen horten sie in ihrer Räuberhöhle. Doch eines Tages sind keine Wertsachen in der Kutsche, über die sie sich hermachen, sondern bloß Tiffany, ein kleines Mädchen. Tiffanys Eltern sind gestorben, und eigentlich war sie auf dem Weg ins Waisenhaus. Doch weil sie dort sowieso nicht hinmöchte, behauptet sie einfach, sie sei die Tochter eines Maharadschas, und der würde den Räubern jede Menge „Lösegold“ für ihre Rückkehr zahlen. So entführen die Räuber Tiffany in ihre dunkle Höhle. Womit die drei nicht rechnen, ist, dass sich Tiffany als eine höchst vergnügliche und unterhaltsame Mitbewohnerin herausstellt. Irgendwann wollen die Räuber das Mädchen gar nicht mehr hergeben – bis sie herausfinden, dass ihr Vater gar kein Maharadscha ist…

 

Der mehrfach ausgezeichnete französische Grafiker Tomi Ungerer (1931–2019) hat sein Leben lang Bilderbücher für alle Altersgruppen geschrieben und illustriert. In „Die drei Räuber“ ist sein Eintreten für die Rechte von Kindern auf Eigenständigkeit, Neugierde und Selbstverwirklichung deutlich zu erkennen.




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