Justin Hibbeler, Julia Staufer · Foto: Tobias Metz
Nicolai Gonther, Justin Hibbeler, Julia Staufer · Foto Tobias Metz
Julia Staufer, Justin Hibbeler · Foto: Tobias Metz
Justin Hibbeler; Gilbert Mieroph, Nicolai Gonther · Foto: Tobias Metz
Nicolai Gonther, Justin Hibbeler · Foto: Tobias Metz
Julia Staufer, Justin Hibbeler, Gilbert Mieroph · Foto: Tobias Metz
Nicolai Gonther, Justin Hibbeler, Julia Staufer · Foto Tobias Metz
Gilbert Mieroph, Julia Staufer, Justin Hibbeler, Nicolai Gonther · Foto: Tobias Metz
Justin Hibbeler · Foto: Tobias Metz

Der Prozess

nach dem Roman von Franz Kafka


                                                                                                                     Text: Adrian Herrmann / Sprecher: Gilbert Mieroph

 


Der Bankangestellte Josef K. wird eines Tages verhaftet. Einen Grund dafür erfährt er nicht. K. wird vom Untersuchungsrichter einbestellt, aber eine Anhörung findet nicht statt. Ebenso wenig ist es möglich, eine Anklageschrift einzusehen. Denn das Gericht, das von den Dachböden großer, ärmlicher Mietskasernen aus operiert, agiert im Geheimen. Auf der Suche nach Erklärungen für die Ungeheuerlichkeiten, die ihm geschehen, scheint der bürokratische Apparat nur undurchdringlicher zu werden: Plötzlich erscheinen Angehörige des Gerichts an seiner Arbeitsstelle, begegnen ihm in privaten Situationen oder teilen mit ihm die Kirchenbank. Zunehmend gewinnt der mysteriöse Prozess mehr und mehr Macht über Josef K.s Leben, raubt ihm seine Lebensenergie und alle vermeintlichen Gewissheiten.

 

„Der Prozess“ (1914/15) ist neben der „Verwandlung“ Franz Kafkas weltweit bekanntestes Werk. Vielleicht, weil er die Erfahrung einer lebensfeindlichen und sich verselbstständigenden Bürokratie nahezu körperlich spürbar macht. In seinem Fragment gebliebenen Roman entwirft Kafka ein alptraumhafte Szenario in dem man sich nur zu leicht verlieren kann.

 

Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage die theaterpädagogische Materialmappe zum Stück zu.

 


Premiere 26. März 2021

Letzte Vorstellung 31. Juli 2021

Dauer 95 Minuten



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