Wir lieben und wissen nichts

Schauspiel von Moritz Rinke



 

Martin Sigmund


"Fürs Romantische wird's langsam eng!"


Sebastian will nicht nach Zürich. Der Kulturhistoriker fühlt sich in seinem „Bewusstseinszimmer“ in ein Buch versunken nämlich sehr wohl. Aber Hannah will die große Chance, in der Schweiz gestressten Bankern Atemkurse zu geben, nicht verpassen. Deshalb hat sie im Internet einen zweimonatigen Wohnungstausch organisiert. Und da stehen die Tauschpartner aus Zürich, Magdalena und Roman, auch schon vor der Tür. Weltanschauungen und Beziehungskonzepte prallen aufeinander, man diskutiert die Leistungsfähigkeit von Entsaftern, die Vorteile und die Gefahren der globalen Vernetzung und die Glücksmomente der Bonobo-Affen – und plötzlich ist eine Waffe im Spiel.

Moritz Rinke ist einer der erfolgreichsten deutschen Gegenwartsautoren, der für seine Reportagen und Theaterstücke, u. a. „Republik Vineta“, bereits mehrfach ausgezeichnet wurde. Sein erster Roman „Der Mann, der durch die Jahrhunderte fiel“ erschien 2010. In seinem neuesten Stück hetzt er vier Mittelschichtsmenschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Der nervöse Computerfreak Roman und seine Frau Magdalena, eine Tier-Physiotherapeutin, begegnen dem weltfremden Sebastian und seiner erfolgreichen Freundin Hannah, die sich nichts sehnlicher wünscht als ein Kind. Ein Text über Lebensentwürfe, Lebenslügen und die Schwierigkeit, einander wirklich zu kennen.

„Wir lieben und wissen nichts“ von Moritz Rinke ist auch als eBook erschienen. Über die Website www.rowohlt.de können Sie das Theaterstück bestellen.


Premiere: 12. Juni 2015

Dauer: 105 Minuten


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