Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz
Foto: Tobias Metz

Glückliche Tage

Stück in zwei Akten von Samuel Beckett übersetzt von Erika und Elmar Tophoven


„Dies wird wieder ein glücklicher Tag gewesen sein.“

 


Winnie ist eine Frau von heute, die ihre beste Zeit hinter sich hat und im Leben buchstäblich feststeckt. Die immer weiter macht, obwohl sie längst weiß, dass es so nicht weiter gehen kann. Die bis zur Taille in einem Erdhügel sitzt und nicht aufhört zu reden: von ihrem Alltag, vom Glück. Um sich herum ein paar Requisiten unserer Zivilisation, mit denen sie sich die Zeit vertreibt: eine Einkaufstasche, ein Sonnenschirm, Schminksachen, eine Lupe – und ein Revolver. Hinter ihr, schlafend, wortkarg, ihr Ehemann Willie, der nur hin und wieder ein Lebenszeichen von sich gibt. Mit der Zeit sinkt Winnie immer tiefer in den Erdhügel ein, bis am Ende nur noch ihr Kopf zu sehen ist. Dennoch lässt sich Winnie ihren Humor und ihren Lebensmut nicht nehmen …

Samuel Beckett, Ire, 1906 geboren, Nobelpreisträger für Literatur, lebte in Paris und ist dort 1989 gestorben. Mit „Glückliche Tage“ schrieb er Anfang der 60er Jahre eine Tragikomödie vom Überleben des Menschen durch Anpassung an die widrigsten Umstände – und die Liebesgeschichte zweier alternder Menschen, die von heiterer Gelassenheit angesichts der Endlichkeit des Menschen geprägt ist.


Premiere 02. Oktober 2016

Letzte Vorstellung 23. März 2017



© 2016     Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen Impressum