Das Geisterhaus

Nach dem Roman von Isabel Allende



Es ist der Beginn des 20. Jahrhunderts in Chile. Clara und Rosa sind zwei von elf Kindern der Familie del Valle. Rosa ist mit dem jungen, ehrgeizigen und aufbrausenden Esteban Trueba verlobt, als sie, versehentlich vergiftet mit Rattengift, stirbt. Clara wiederum stellt für neun Jahre das Sprechen ein, stattdessen entwickelt sie hellseherische Fähigkeiten. Schließlich heiratet sie anstelle ihrer toten Schwester Esteban und begründet mit ihm eine neue Familiendynastie. Doch die von Umschwüngen geprägte Geschichte Chiles geht nicht einfach an ihnen und ihren Nachkommen vorüber, sondern verwebt sich mit ihren Leben, Sorgen, Lieben und Hoffnungen. So erzählt „Das Geisterhaus“ von Clara, Blanca und Alba, Großmutter, Mutter und Tochter und dem Patron und Ehemann Esteban. Vom Aufstieg der Familie Trueba, von Reichtum durch Ausbeutung, politischen Kämpfen und schließlich vom Militärputsch 1973, der auch die Familie auseinanderreißt und die junge revolutionäre Alba in Lebensgefahr bringt.

Isabel Allendes erster Roman ist ein Epos über „Schmerz, Blut und Liebe“ und wurde direkt zum weltweiten Bestseller. Im Stile des magischen Realismus verwebt Allende in ihm meisterlich Autobiografi sches, Historie und Mythen sowie Erzählungen ihrer Heimat zu einer Geschichte über mehrere Generationen von starken Frauen.




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