Insa Jebens, Kristin Scheinhütte, Elias Popp, Rupert Hausner · Foto: Martin Sigmund
Rupert Hausner · Foto: Martin Sigmund
Rupert Hausner, Kristin Scheinhütte, Insa Jebens, Jonas Breitstadt, Elias Popp · Foto: Martin Sigmund
Insa Jebens · Foto: Martin Sigmund
Jonas Breitstadt, Rupert Hausner, Elias Popp, Insa Jebens · Foto: Martin Sigmund
Kristin Scheinhütte · Foto: Martin Sigmund
Insa Jebens, Jonas Breitstadt, Kristin Scheinhütte · Foto: Martin Sigmund
Jonas Breitstadt, Rupert Hausner · Foto: Martin Sigmund
Insa Jebens, Elias Popp, Kristin Scheinhütte, Rupert Hausner· Foto: Martin Sigmund
Kristin Scheinhütte, Jonas Breitstadt, Rupert Hausner, Elias Popp, Insa Jebens · Foto: Martin Sigmund
Elias Popp · Foto: Martin Sigmund
Rupert Hausner, Elias Popp, Insa Jebens, Kristin Scheinhütte · Foto: Martin Sigmund
Jonas Breitstadt · Foto: Martin Sigmund
Insa Jebens, Elias Popp, Jonas Breitstadt, Kristin Scheinhütte · Foto: Martin Sigmund
Insa Jebens, Rupert Hausner, Jonas Breitstadt, Elias Popp, Kristin Scheinhütte · Foto: Martin Sigmund

Andorra

Schauspiel von Max Frisch

14+


„Ich bin nicht schuld, dass es dann so gekommen ist. Das ist alles, was ich nach Jahr und Tag dazu sagen kann. Ich bin nicht schuld.“


Ein Lehrer zieht im fiktiven Kleinstaat Andorra seinen jüdischen Pflegesohn Andri auf, den er aus dem Nachbarland der antisemitischen „Schwarzen“ gerettet hat. Andri wird von der andorranischen Bevölkerung zwar geduldet, stößt aber im Laufe seines Heranwachsens immer häufiger auf Anfeindungen und Vorurteile. Allmählich wird der junge Mann zum gesellschaftlichen Außenseiter degradiert. Als sich jedoch herausstellt, dass Andri gar nicht jüdisch, sondern der uneheliche Sohn seines Ziehvaters und einer Bürgerin aus dem feindlichen Nachbarstaat ist, hält Andri an der ihm zugewiesenen Identität fest. Ohne den Rückhalt der Andorraner jedoch kommt es zur Katastrophe, als Andorra von den „Schwarzen“ überfallen wird.

 


Max Frischs „Andorra“, das 1961 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt wurde, hat bis heute nichts an Aktualität eingebüßt. Das Stück stellt die Frage nach Identität und Anpassung – und beschreibt, wie der Bodensatz einer zutiefst antisemitischen Gesellschaft allmählich zu Tage treten kann. „Andorra“ ist eine einfache wie eindringliche Parabel über Rassismus und Ausgrenzung.

 

Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage die Materialmappe zum Stück zu.

 

 


Premiere 15. September 2018

Nächste Aufführungen 10.01.19 TICKET , 23.01.19 TICKET , 24.01.19 , 21.02.19

Gastspiele 07.02.19 (Stadttheater Lindau)

Dauer 105 Minuten



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