Saisonstart 19/20 - Die ersten Premieren


Die ersten Premieren der neuen Saison stehen an:
Wir starten mit „Transit“ nach dem Roman von Anna Seghers in der Bühnenbearbeitung von Reto Finger. Während des Zweiten Weltkrieges ist Marseille der einzige „freie“ Überseehafen und damit die letzte Chance für Flüchtlinge. Entweder hier oder nirgends. Es sind vor allem Deutsche, die aus dem brennenden Europa fliehen – wie Anna Seghers, die 1941 über Marseille nach Mexiko floh. Ihr Roman erzählt die Geschichte einer Liebe zwischen Flucht, Exil und der Sehnsucht nach einem Ort, der ein Zuhause ist. Regie: Akillas Karazissis, Musik: Kornilios Selamsis (Premiere: 27.9.)

 
Tags drauf kommt „Warten auf Godot“ heraus. In Samuel Becketts berühmtestem Theaterstück warten Wladimir und Estragon auf einen Mann namens Godot. Die Zeit vertreiben sie sich, indem sie sich geistreich und unterhaltsam um Kopf und Kragen reden. – Seit der Uraufführung 1953 in Paris fragt man sich auf den Bühnen in aller Welt: Wer ist Godot? Lohnt es sich, auf ihn zu warten? Regie: Thorsten Weckherlin (Premiere: 28.9.)

 
Eine Woche später hat „Erschlagt die Armen!“ nach dem Roman von Shumona Sinha Premiere. Eine Frau schlägt einem Migranten in der Pariser Métro eine Weinflasche auf den Kopf. In Polizeigewahrsam sucht sie, selbst Migrantin und Übersetzerin in der Asylbehörde, nach Erklärungen für die Gewalttat. Ein wütend-poetischer Text über die Unlebbarkeit unseres Asylsystems. Regie: Pia Richter (Premiere: 3.10.)

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