Robin Walter Dörnemann, Gotthard Sinn, Raphael Westermeier, Carolin Schupa, Thomas Zerck · Foto: Martin Sigmund
Carolin Schupa · Foto: Martin Sigmund
Daniel Tille, Carolin Schupa, Robin Walter Dörnemann · Foto: Martin Sigmund
Raphael Westermeier · Foto: Martin Sigmund
Gotthard Sinn · Foto: Martin Sigmund
Daniel Tille, Carolin Schupa, Robin Walter Dörnemann, Thomas Zerck · Foto: Martin Sigmund
Gotthard Sinn, Raphael Westermeier · Foto: Martin Sigmund
Robin Walter Dörnemann, Daniel Tille, Thomas Zerck · Foto: Martin Sigmund
Gotthard Sinn, Raphael Westermeier · Foto: Martin Sigmund
Gotthard Sinn, Carolin Schupa, Raphael Westermeier · Foto: Martin Sigmund
Gotthard Sinn, Raphael Westermeier · Foto: Martin Sigmund
Raphael Westermeier · Foto: Martin Sigmund

Die Goldberg-Variationen

von George Tabori

Deutsch von Ursula Grützmacher-Tabori



Der Theaterregisseur Mr. Jay inszeniert am Stadttheater Jerusalem die Schöpfungsgeschichte und Szenen aus der Bibel. In sieben Tagen ist Premiere. Wann sonst? Seine Darsteller Japhet, Masch und Raamah probieren die Kain- und Abel-Szene oder den Sündenfall – gemeinsam mit dem eiligst eingeflogenen Superstar Terese Tormentina. Die Ausstatterin Ernestina van Veen bemüht sich trotz Etatkürzungen um optische Opulenz und Putzfrau Mrs. Mopp hält den Laden sauber. Gute Seele der Produktion aber ist Jays Regieassistent Goldberg, der dem Regieberserker immer und immer wieder loyal den Rücken freihält. Goldberg hat zwar das KZ überlebt, aber diesen Regisseur „überlebt“ er nicht. Schließlich muss Goldberg als Jesus einspringen: Er wird auf der Bühne gekreuzigt und ruft nach seinem Vater. Dieser Gott, nach dem er ruft, heißt Jahwe = Jay.

 

George Tabori (1914 – 2007) war als Dramatiker und Regisseur einer der ganz großen Theatermacher der letzten Jahrzehnte. Seine „Goldberg-Variationen“, 1991 in Wien uraufgeführt, sind eine aberwitzige Komödie über die Ursprungsgeschichte des christlichen Abendlandes. "George Tabori hat uns mit seinem weisen Humor tatsächlich das Lachen geschenkt, das befreiende Lachen, das doch auch eine Form des Denkens ist, des Denkens mit dem Herzen." (Hermann Beil) 


Premiere 03. Dezember 2016

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