AUF WIEDERSEHN IN 2019!

 

Unter der Überschrift "JETZT SCHLÄGT’S 13! Oder: Was auf der Bühne schon immer mal gesagt werden sollte" zeigten vom 8. bis 11. Juli 2017 acht Schultheatergruppen verschiedener Schulformen aus dem Regierungsbezirk Tübingen eigene Inszenierungen, erlebten Workshops und gaben sich gegenseitig Feedback. Die nächsten Schultheatertage am LTT finden vorraussichtlich im Sommer 2019 statt.

 

Stücke und Gruppen 2017

 

Echt jetzt?! Vom Suchen nach der Wahrheit

Eigenproduktion der 3. und 4. Klasse der Charlottenschule Tübingen-Kilchberg

 

Stell dir vor, du sitzt mit anderen Menschen auf dem Boden einer Höhle. Ihr schaut auf die Rückwand der Höhle, denn ihr seid gefesselt und könnt euch nicht herumdrehen. Dass es einen Höhleneingang gibt, wisst ihr nicht. Eure Welt sind die Schatten an der Wand – und nun kommt jemand, der dich befreien will und behauptet, dies seien nur die Schatten der wirklichen Welt! Was würdest du tun? Würdest du mitgehen?

24 Kinder zwischen 8 und 11 Jahren haben sich mit Platons Höhlengleichnis beschäftigt und daraus ein Theaterstück entwickelt.

 

Spielleitung Ulrike Tilke / Klassenlehrerin Maike Haim

 

Auerhaus

frei nach Bov Bjerg, Eigenproduktion der Mittel- und Oberstufen Theater-AG des Eugen-Bolz-Gymnasiums Rottenburg

 

Um seinem Freund Frieder nach einem Selbstmordversuch zu helfen, zieht Höppner mit ihm in das leerstehende Haus seines Großvater. Aus einer Hilfeleistung unter Klassenkameraden wird eine tiefe Freundschaft, aus einer kleinen WG das „Auerhaus“. Neben Frieder und Höppner ziehen noch Cäcilia, Wolfgang, Henriette und Pauline ein. Gemeinsam steuern die Sechs auf das Abitur und eine ungewisse Zeit danach zu.

Der Schwerpunkt der Auseinandersetzung mit dem Roman lag auf Selbstfindungsprozessen von Jugendlichen und ihrer Auseinandersetzung mit der Welt der Erwachsenen. Bestehende Figuren wurden individuell ausgestaltet, neue Figuren entwickelt.

 

Spielleitung Anja Marckmann, Peter Herrmann

 

No way out? – Auf der Suche nach Zeit

Eigenproduktkorn der Theater AG des Gymnasiums Gamertingen

 

Samstag. Ein ganz gewöhnliches Seminar zur verbesserten Nutzung der Zeit. So scheint es zumindest. Denn die Seminarteilnehmer, welche unterschiedlicher nicht sein könnten, geraten in eine vollkommen unerwartete Situation: Was tun mit Zeit, die man eigentlich gar nicht hat? Auf einmal ist jeder gezwungen, mit sich selbst und den anderen Teilnehmern zurechtzukommen.

 

Spielleitung Petra Wachter

 

Gemüsääh!

Eigenproduktion der Grundschule auf der Wanne Tübingen

 

Wer mag schon Gemüse ? Wir jedenfalls nicht. Und so tun wir alles um es beim Mittagessen loszuwerden und bekommen Hausarrest. Da hagelt es natürlich Proteste und ein Plan wird geschmiedet: Wir fliegen zum Planeten ANTI-MÜSE. Gibt´s nicht ? Gibt´s doch! Dort leben die Fleischfresser, die sind ziemlich dick und doof und entführen ein paar Kinder. Wollen die uns etwa fressen ? Wie befreien wir jetzt unsere Freunde? Kommen wir auch alle wieder nach Hause ? Und was essen wir in Zukunft: Fleisch oder Gemüsääh ? Die 18 Kinder der Klasse 3b haben mit Ihrem Lehrer das Theaterstück selbst entwickelt.

 

Spielleitung Ralf Bertscheid

 

drei.

Eigenproduktion des Ellenrieder Gymnasiums, Konstanz

 

Zauberflöte, Sommernachtstraum oder Forrest Gump? Doch eigentlich will jeder nur eins – seins!

Ein Theaterensemble ist auf der Suche nach einer Stückvorlage und kann sich nicht festlegen. Die Entscheidung soll in einer inszenierten „Show“ fallen. In der Hoffnung, die anderen von ihrem Favoriten zu überzeugen, stürzen sich alle in die ZauberSommerGump – kurz „drei.“-Show. Was zusammenführen soll, reißt Gräben tiefer und spitzt sich zum Streit, das Projekt steht kurz vorm Scheitern. Doch Puck spinnt seine Fäden fein und es kommt zu einer Entscheidung, die zuvor undenkbar war. Zauberflöte, Sommernachtstraum und Forrest Gump zusammen – ein zuvor undenkbares Unterfangen: Ein Stück aus dreien - die drei werden auf den Punkt gebracht.

Die 14 SchülerInnen der Mittel- und Oberstufen Theater-Ag des Ellenrieder Gymnasium in Konstanz entwickelten ihr Stück aus verbindenden Motiven der drei Vorlagen. Das Stück spiegelt zudem den Arbeitsprozess wider.

 

Spielleitung Heike Kienle-Weber

 

Du verstehst das immer noch nicht

Eigenproduktion der GMS Wangen im Allgäu

 

Ein Stück mit viel Liebe, Mobbing, Familienehre, fake News, Fun, unglaublichen Wendungen, unvorstellbaren Wandlungen, neuen Wegen in der Wissenschaft … Aber ernsthaft, es geht auch darum, allen ihren Weg zum Glück zu gönnen. Auch wenn dieses Glück bedeutet, als Mann einen Mann zu lieben...also ganz viele Sachen, die rätselhaft und spannend sind. Also ganz vielen Sachen, die ziemlich rätselhaft und ziemlich spannend sind. Wer dieses Stück nicht selbst anschaut, der wird es sicher nie verstehen.

Spielleitung Franz Dennenmoser

 

DNA

von Dennis Kelly gespielt von der Theater-AG des Wildermuth-Gymnasiums Tübingen

 

Es beginnt als Mutprobe: Um zur Gang zu gehören, muss Adam Blätter essen, dann werden Zigaretten auf ihm ausgedrückt, und zu guter Letzt soll er über ein Gitter balancieren. Adam gehorcht, rutscht ab und stürzt in einen tiefen, dunklen Schacht. Ausgeschlossen, dass er den Aufprall überlebt hat. Jetzt geht es für die Gruppe nur noch darum, heil aus der Sache herauszukommen…

Die dienstälteste Theatergruppe des Wildermuth-Gymnasiums besteht aus 13 Schüler*innen der 10. Klassen. Mit ihrem neuen Stück hat sie sich den Themen Gruppenzwang, Gewalt, Schuld und Reue gestellt.

 

Spielleitung Rüdiger Stephan, Jael Gerloff, Eva Sauter

 

 

Eltern!...?!!

Eigenproduktion der Theaterfreaks (6. und 7. Klasse) des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Metzingen

 

Eltern nerven. Sie nerven sogar ganz ungemein. Und die Logik, die sie anwenden, erschließt sich einem einfach nicht. Davon können 12- und 13-Jährige nicht nur ein Lied singen. Eltern handeln nach dem Gegenteilprinzip und wollen scheinbar immer genau das, was man selbst gerade nicht will. Warum sind die so? Und sind die immer schon so gewesen?

In vielen kleinen selbst entwickelten Szenen erforschen die Schüler*innen die seltsame Spezies Eltern, die einem manchmal (aber nur manchmal) ähnlicher und näher ist, als man glaubt.

 

Spielleitung Jutta Böske

 

Kooperationspartner Regierungspräsidium Tübingen, VHS Tübingen,  Theaterakademie Stuttgart, LAG TheaterPädagogik Reutlingen,



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